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#4 Reisebericht Rio, Buzios & Iguazu. Letzer Teil!

Aktualisiert: 2. Mai 2021

Mittwoch, 25.02.15

Pünktlich am nächsten Morgen holte uns unser Guide Jil ab und erzählte während der Fahrt nach Argentinien viel über Land & Flüsse. Am Zoll hat es ein wenig gedauert, bis unsere Pässe gecheckt wurden. Doch es schien alles ok zu sein und wir bekamen einen Stempel. Gleich nach der Grenze befindet sich ein großes Casino. Hast du gewusst, dass in Brasilien Glücksspiele verboten sind? Daher fahren viele über die Grenze, um dort ihr Glück zu versuchen.


Nationalpark Iguazu

Im Nationalpark angekommen ging es auch schon los. Wir liefen ein Stück durch den Wald, um dann bei der Mittelstation in einen kleinen, offenen Zug einzusteigen. Er brachte uns bis zum Start zu den Wasserfällen. Dort angekommen liefen wir ca. 1 km auf einer Brücke entlang über den Fluss, vorbei an verschiedenen Aussichtspunkten, von wo man Sicht auf die Wasserfälle hatte. Auf dem Weg haben wir einige Tier gesehen. Nasenbären gab es hier einige. Außerdem sahen wir einen Tukan, Spinnen und kleine, freche Äffchen.



Am Ende der Brücke angelangt, zeigte sich das Naturphänomen von seiner spektakulärsten Seite: Die Teufelsschlucht, welche sich auf einer Gesamtlänge von 2.700 m ausbreitet. Der größte Teil der Wasserfälle liegt auf der argentinischen Seite. Doch von Brasilien aus, hat man auch eine super Sicht, welche wir dann am Nachmittag zu sehen bekamen.


Iguazu Wasserfälle Teufelsschlucht

Wir konnten uns nicht satt sehen, doch die Zeit drängte. Nach einer kleinen Pause am Kiosk ging es auch schon los zur gebuchten Bootstour. Mit Schwimmwesten und Regenponcho bewaffnet begann die rasante Fahrt aufwärts auf dem Iguazu River. Der Fahrer lenkte ganz nah an die Wasserfälle. Gratis Dusche inklusive. Zitat meiner Schwester: „Das Wasser kam nur so in Kübeln geschossen.“ Gut dass man uns den Regenponcho in die Hand gedrückt hat. Aber halb so schlimm, es war ja ein heißer und sonniger Tag.



Anschließen fuhr das Motorboot 4 km den Fluss abwärts. Eine sehr aufregende Fahrt ging zu Ende. Nach gefühlt ewiger Wartezeit holte uns dann ein Safaribus ab. Wir nahmen sofort in der ersten Reihe des offenen Tourbus Platz, um den Infos des Guides zu lauschen. Die Sitze waren von der Hitze brütend heiß. Gut, dass wir ein Handtuch mithatten. Die Frau am Mikro erzählte interessante Fakten über den Dschungel, seine Bewohner und Pflanzen. Der Busfahrer bliebt direkt unter einem riesigen Spinnennetz inklusive riesiger Spinne stehen. Meine Schwester meinte nur die haben ja Nerven haha 😊 Der Bus brachte uns wieder zum Eingang vom Nationalpark, wo unser Guide Jil auf uns wartete. Er wollte die brasilianische Seite am nächsten Tag besuchen, doch uns war es zu stressig, da am nächsten Tag nachmittags auch der Flieger ging. Jil stimmte uns zu und so ging es gleich wieder nach Brasilien.



Beim Eingang zum brasilianischen Nationalpark angekommen, holte unser Guide die Tickets und erklärte, dass wir hier warten und nicht in den Tour Bus einsteigen sollten. Währenddessen holten wir uns drinks und snacks. Ich habe den Guide aufgrund seines schlechten Deutsch leider nicht ganz verstanden und da kam auch schon der Bus und ich war fest davon überzeugt, dass wir da einsteigen sollen. Isabell überzeugte mich aber davon, zu warten und da kam auch schon der Guide mit einem privaten Auto angefahren. Wir fuhren also durch den riesigen Park, vorbei an schönen Häuser und Villen. Jil erklärte, dass hier nur Mitarbeiter der Anlage wohnen dürfen. Der Direktor hat eine besonders schöne Villa. Beim Wasserfall Rundgang angekommen, schickte uns der Guide alleine los und meinte, er wartet am Ende der Tour auf uns.



Auch hier konnte man zuerst Treppen hinunter und dann entlang einer Brücke bis zu den Wasserfällen laufen. Auf einer großen Plattform wurden wir dann nochmal richtig nass und machten einige, coole Fotos. Die Tour hier war viel schneller vorbei und schon ging es mit einem Lift wieder hinauf, wo unser Guide schon wartete, um ein Bild mit den Wasserfällen von Argentinien im Hintergrund zu machen. Echt cool.


Iguazu Wasserfälle

Der Tag war wunderschön und beeindruckend, aber auch sehr anstrengend. Das Laufen und die Hitze machten uns zu schaffen. Müde, aber glücklich vielen wir an diesem Abend ins Bett.


Donnerstag, 26.02.15 Iguazu – Sao Paulo – Amsterdam – München - Innsbruck

Aufbruchsstimmung. Heute mussten wir die lange Rückreise antreten. Traurig, aber auch froh, bald wieder im eigenen Bett schlafen zu können, ließen wir uns das leckere Frühstücksbuffet nochmal schmecken. Der Guide Jil holte uns ab und brachte uns zum Flughafen. Der Flughafen ist so klein, dass es hier nicht mal ein Kofferband gab. Wir verabschiedeten und bedankten uns beim Guide und dann ging es auch schon los nach Sao Paulo. Der Flug dauerte ca. 3h und dort hatten wir dann über 3h Aufenthalt, bevor es mit einem Nachtflug weiter nach Europa ging. Im zweiten Flieger angekommen, bliebt der Platz neben Isabell leer. Sie freute sich und schmiedete Pläne, wie sie sich ausbreiten könnte, doch ihr größter Alptraum stand ihr noch bevor.


Flughafen Sao Paulo

Kurz vor dem Abheben kam ein junger Mann, etwa Mitte Zwanzig, Hipster mit langem Bart, der gewisse Ähnlichkeiten mit Bushido hatte und setzte sich neben Isabell. Ihre gute Laune verschwand blitzschnell. Kurz nach Abflug bemerkten wir einen unangenehmen Geruch. Hier war wortwörtlich etwas faul. Meine Schwester bemerkte natürlich sofort, dass der Übeltäter das Bushido Double war. Und zwar handelte es sich nach ihrer Aussage um einen chronischen Mundgeruch. Ich musste lachen. Was für ein Pech. Immer wenn meine Schwester versuchte zu schlafen, wehte eine Fahne zu ihr herüber. Sie konnte es kaum fassen. Am liebsten hätte sie ihm einen Kaugummi angeboten. Kurz vor Landung hat er dann von selbst einen genommen haha zu spät. Der Flug ging übrigens über 11 h.


In Amsterdam angekommen kam uns der kurze Flug nach München fast schon lächerlich vor. Von München angekommen, ging es dann mit dem Flixbus nach Innsbruck, wo wir kurz vor 22:00 Uhr ankamen. Auf dem Heimweg holten wir uns noch zwei Dürüm. Wir hatten so Hunger und genossen das Essen. In unserer Wohnung angekommen, verwarfen wir Tasche und Koffer und fielen in einen Tiefschlaf. Am nächsten Tag ging es dann nach Mittag mit dem Zug nach Hause ins Ländle, wo uns unsere Eltern am Bahngleis empfangen haben. Eine lange Reise ging zu Ende.


Fazit: Mega. Spektakulär. Außergewöhnlich. Muss man gesehen haben. Ich kann diese Reise mehr als weiterempfehlen und würde sofort wieder zurück.


Falls du Fragen hast, schreib mir gerne einen Kommentar.

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